Neu: Unsere Jahreskarte

Für Alle, die sich in diesem Jahr fit halten wollen oder regelmäßig Freizeitspass erleben möchten – mit unserer Jahreskarte geht es hoch hinaus!

 

Für Erwachsene:

Beim Klettern kannst du Kraft und Fitness draußen in der Natur trainieren. Dabei werden wesentlich mehr Muskelgruppen angesprochen als in einem Fitness Studio. Zudem trainierst du beim Klettern deine Koordianationsfähigkeiten und Ausdauer.

Für Kinder und Jugendliche:

Das ganze Jahr Nervenkitzel, Spass und Abenteuer. Bei uns im Buchenwald kannst du deine eigene Grenzen testen und hoch hinaus kommen. Ein perfekter Ausgleich zum Schulalltag, zum Vereinssport oder zur Spielkonsole.

Deine Vorteile:

  • Unsere Jahreskarte hat die Gültikgeit von einem Jahr ab Ausstellungsdatum
  • Wartezeiten an der Kasse entfallen
  • Keine Einweisung mehr nötig ab dem dritten Besuch
  • Klettern wann immer ihr wollt. Zu den Öffnungszeiten könnt ihr jederzeit vorbeikommen
  • Bereits beim zehnten Besuch lohnt sich die Jahreskarte
  • Preise: 130€ für Kinder bis einschließlich 12 Jahren, 150€ für alle ab 13 Jahren

Fit durchs Klettern – eine Sportart für Körper und Geist

Klettern ist eine Sportart für den ganzen Körper. Nicht nur, dass sämtliche Muskelgruppen angesprochen werden, auch muss der Kletterer jeden Schritt und Griff gut planen und koordinieren. Egal ob Bouldern, Felswandklettern oder die Tour durch den Hochseilgarten – Klettern ist ganzheitliches Training für körperliche und geistige Fitness und schult somit motorische und kognitive Fähigkeiten.

Warum ist Klettern so gesund für den Bewegungsapparat?

Das eigene Körpergewicht soll hoch hinaus! Dabei hat man nur ein Hilfsmittel um sich an Griffen und Felssteinen vorwärtszuhangeln – richtig: sich selbst. Klettern beansprucht die Muskulatur also nur im Verhältnis des eigenen Körpergewichtes. Somit ist auch das Risiko der Überbeanspruchung sehr gering.

Das Training ist ganzheitlich, also nicht auf einzelne Muskeln isoliert, und die Bewegungen harmonisch. Wegen dieser komplexen Belastung stärkt der Körper vor allem die Muskelfasern, ohne dass der Muskel dabei viel an Masse zunimmt. Das fördert die Gesundheit unseres Bewegungsapparates. Wir erreichen also nicht den Effekt wie beim Besuch des Fitness-Studios. Body Builder haben oftmals wenig Kraft im Vergleich zu ihrer Muskelmasse. Außerdem kann es zu stark unterschiedlich ausgeprägter Muskulatur und somit zur Schädigung des Bewegungsapparates kommen. Kletterer hingegen haben im Vergleich zum Körpergewicht viel Kraft, da sie ständig mit dem ganzen Körpergewicht trainieren und der Kraftaufbau somit effizienter ist. Insgesamt werden somit auch eine gute Körperhaltung und die Koordination gefördert.

Werden alle Muskelgruppen gleichermaßen beansprucht?

Wie bei jeder intensiv betriebenen Sportart, werden auch beim Klettern bestimmte Muskelgruppen mehr beansprucht und trainiert als andere. Hier bedarf es eines Ausgleichstrainings, welches für eine bessere Muskelbalance auch die weniger beanspruchten Muskeln fordert und so einer Schädigung, wie beispielsweise Gelenkbeschwerden oder Schulterverletzung, durch einseitige Belastung vorbeugt.

Der Muskelapparat ist aus Protagonisten und Antagonisten aufgebaut, die jeweils entgegengesetzt arbeiten. Beim Klettern werden beispielsweise die Innenrotatoren des Oberarms als Protagonisten mehr belastet, als die Außenrotatoren – die Antagonisten.

Um Bewegungen auszuführen, nutzt der Körper bestimmte Muskelgruppen, die für eine Bewegung zusammenarbeiten. Diese nennt man Muskelschlingen. Muskelschlingen kommen sowohl protagonistisch als auch antagonistisch zum Einsatz und sollten auch dementsprechend mit komplexen Übungen trainiert werden.

Beim Ausgleichstraining kommt es im Wesentlichen also darauf an, antagonistisch arbeitende Muskelschlingen zu beanspruchen um deren Abschwächung zu vermeiden. Um das Ausgleichstraining der Intensität des Kletterns anzupassen, sollten Kletterer auch hier regelmäßig mit ihrem eigenen Körpergewicht in ihrer unüblichen Belastungsrichtung komplex trainieren.

Um den Trapez- und den Deltoid-Muskel, aber auch die Streckmuskeln im Handgelenk in deren gesamten Stützapparat zu belasten, empfehlen sich Übungen, die den Handstand als Ausgangsposition haben. Hier kann man sich durch eine zweite Person gern Unterstützung geben lassen. Anders als wenn man diese Muskeln beispielsweise mit einem Terraband trainiert, werden sie nicht isoliert sondern in ihrer gesamten Muskelschlinge beansprucht.

Wichtig ist, dass die Übungen variiert werden, um eine Adaption und somit die Stagnation der Leistung zu vermeiden.

Welchen Einfluss hat das Klettern auf unsere Psyche?

Eigene Fähigkeiten und Grenzen zu erweitern und im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus zu kommen, beflügelt unsere Zufriedenheit mit uns selbst. Klettern ist ein Sport, bei dem auch Einsteiger schnell Erfolg erleben. Das motiviert uns zum einen diese Sportart weiter zu betreiben, bestärkt aber auch unser allgemeines Selbstbewusstsein neue Dinge zu erlernen und ausüben zu können. Unser Mut und unsere Willenskraft können mit jeder geschafften Route gesteigert werden.

Da jede Route den Sportler mit neuen Herausforderungen konfrontiert und er somit ständig neue Entscheidungen fällen und planen muss, fällt es leicht abzuschalten. Es ist kaum möglich sein eigenes Körpergewicht eine Felswand hinaufzuziehen, unter sich den Abgrund zu sehen und an unbeantwortete E-Mails zu denken. Auch die Orientierung und Balance werden durch die immer neu aufgebauten Routen gefördert.

Rike Daetz

 

Quellen:

Korb, Matros (2011): Ausgleichstraining fürs Klettern – warum, was, wie, www.klettern.de

Laage (2013): Warum die wahre Muckibude aus Stein gehauen ist, Axel Springer SE, www.welt.de

Stadler (2018): Bouldern und Klettern, das kluge Krafttraining, www.lifeline.de

Reis (2012): Klettern, supereffizienter Ganzkörpersport, www.trainingsworld.com